Verblüffende Vielseitigkeit

Der Civic Tourer hat Stil. Mit einem Ladevolumen, das in seinem Segment neue Maßstäbe setzt: Sie können sogar ein Velo parallel zu den Hintersitzen reinstellen! Mit unzähligen praktischen Eigenschaften und dem neuesten Sicherheitstechnologien verfügt er über sämtliche Vorteile eines Kombi. Und eine Racing Version ist ebenfalls geplant, wie uns “Top Gear” berichtet.

Das sparsame Raumwunder wurde wie sein Coupé-Bruder extra für den europäischen Markt kreiert. Er verspricht ein sportliches Design sowie den grössten und variabelsten Kofferraum seiner Klasse. Zum Standard gehören unter anderem die sogenannten “Magic Seats”, die sich für sperrige Gegenstände wie Kinosessel nach oben klappen lassen. So passen besonders hohe Gegenstände wie Mountainbikes oder Topfpflanzen stehend hinter die Vordersitze. In den Kofferraum gehen beim Tourer gleich 624 Liter. Damit hängt der Honda die gesamte kompakte Kombi-Konkurrenz ab: Der beste Wettbewerber, der Golf Variant, macht nach 605 Liter die Klappe zu. Auch beim Maximalvolumen schneidet unser Lastentier mit 1.668 Liter gut ab – der Golf Variant schafft nur 1.620 Liter – und die Ladekante liegt mit 57 Zentimeter tiefer als bei der Konkurrenz.

Standardmässig an Bord sind LED-Tagfahrlicht, Berganfahrhilfe, ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung und Emergency Stop Signal, ein höhenverstellbarer Fahrersitz und ein Start-Stopp-System für Modelle mit Schaltgetriebe. Elektronik ist für den Civic Tourer in Massen erhältlich – eine Neuheit bei Honda. So gibt es nun die volle Palette an Assistenten, vom Totwinkel- und Spurverlassenswarner, über Fernlichtassistent, Verkehrszeichenerkennung und City-Notbremssystem bis hin zum Abstandstempomaten. Angeboten wird sogar ein radarbasiertes System, das beim rückwärtigen Herausstossen aus Quer-Parklücken vor kreuzendem Verkehr warnt – allerdings nur, wenn Letzterer nicht schneller als etwa 40 km/h ist. Eine weitere Neuheit sind die adaptiven Dämpfer (ADS, Adaptive Damping System). Dabei verzichtet Honda als einziger Hersteller auf eine Regelung an der Vorderachse. Das spart Regelaufwand, Sensoren und Elektronik und damit Kosten. Und da sich das auf der Vorderachse lastende Gewicht kaum verändert, ist eine variable Dämpfung hier auch weniger wichtig. Anders ist das an der Hinterachse: Ein mit rund 500 Kilo maximal beladener Civic Tourer verhält sich anders als ein leerer. Die Elektronik des ADS stellt sich automatisch darauf ein, macht die Dämpfer bei starker Beladung härter und verhindert damit ein unangenehmes Nachschwingen. Ausserdem kann der Fahrer die Dämpfer über eine Taste im Cockpit beeinflussen.